CO₂-Zertifikate als Sanierungsbelastung
31. März 2026
Deutschlands Chemiebranche steckt in einer existenziellen Krise und befindet sich bereits im vierten Krisenjahr in Folge.
Seit 2023 sind sowohl Umsatz als auch Beschäftigung rückläufig, und auch für 2026 ist keine spürbare Erholung in Sicht. Hohe Energiepreise, eine schwache Auftragslage und zunehmender Wettbewerbsdruck durch den chinesischen Markt führen vermehrt zu Insolvenzen in der Chemieindustrie.
Anchor Partnerin Sarah Wolf sieht im Umgang mit CO₂-Zertifikaten im Insolvenzfall eine zusätzliche Belastung für erfolgreiche Sanierungen. Sie erläutert in der WELT, dass der Staat bei offenen CO₂-Kosten eine vorrangige Stellung einnimmt und noch vor anderen Gläubigern auf die Insolvenzmasse zugreift. Das entzieht den Verfahren dringend benötigtes Kapital und erschwert Sanierungen sowie Investorenlösungen erheblich.
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31.03.2026 – Carsten Diering, Daniel Zwick – www.welt.de

Sarah Wolf
Partnerin | Geschäftsführerin | Rechtsanwältin
Fachanwältin für Insolvenz- und Sanierungsrecht
Tel.: +49 (0)203 739 979 – 0