Die freie Wohlfahrtspflege trägt ein eigenes Insolvenzrisiko
7. Mai 2026
Der wachsende Druck auf gemeinnützige Träger macht frühzeitiges Handeln entscheidend
Die wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen in der freien Wohlfahrtspflege haben sich in den vergangenen Jahren spürbar verschärft. Rückforderungen der Kostenträger, anhaltender Fachkräftemangel und steigende Sachkosten stellen inzwischen auch etablierte gemeinnützige Träger vor erhebliche Herausforderungen.
In der aktuellen Ausgabe des Branchenmagazins CARE INVEST, Hannover erläutern unsere Partner Silvio Höfer und Dr. Florian Harig, warum die Ursachen aktueller Krisen häufig weniger in einzelnen Managemententscheidungen liegen, sondern vielmehr in strukturellen Belastungen des Sektors. Die Wechselwirkungen dieser Faktoren können selbst wirtschaftlich solide aufgestellte Organisationen erheblich unter Druck setzen.
Instrumente der Insolvenzordnung wie die Eigenverwaltung oder das Schutzschirmverfahren ermöglichen es, Restrukturierungen frühzeitig einzuleiten und operative Handlungsfähigkeit zu erhalten. Entscheidend ist dabei vor allem der richtige Zeitpunkt. Je früher Risiken erkannt und Handlungsoptionen geprüft werden, desto größer bleiben die Sanierungs- und Fortführungschancen.
Lesen Sie hier den Artikel: Krisenfrüherkennung in der Wohlfahrtspflege
30.04.2026 – Dr. Florian Harig, Silvio Höfer – CARE INVEST, Hannover, 09/2026

Dr. Florian Harig
Partner | Geschäftsführer | Rechtsanwalt
Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht
Tel.: +49 (0)511 353 955-0

Silvio Höfer
Partner | Geschäftsführer | Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Tel.: +49 (0)511 353 955-0