Shareholding-as-a-Service im Insolvenzverfahren
9. Juni 2026
Die Herausforderungen bei der Sanierung großer Immobilienprojektentwicklungen enden nicht mit der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Gerade in einem schwierigen Marktumfeld stellt sich häufig die Frage, wie Projekte weiterentwickelt und Werte für Gläubiger bestmöglich erhalten werden können.
Die Entwicklungen rund um die Gerch Group verdeutlichen, dass klassische Verwertungsstrategien bei komplexen Projektentwicklungen nicht immer die wirtschaftlich sinnvollste Lösung darstellen. Insbesondere bei Projekten mit langfristigem Entwicklungspotenzial können alternative Fortführungsmodelle zusätzliche Handlungsspielräume eröffnen.
In einem aktuellen Beitrag der Immobilien Zeitung erläutert Anchor-Partner Alexander Reus, unter welchen Voraussetzungen Modelle wie Shareholding-as-a-Service (SHaaS) im Rahmen eines Insolvenzverfahrens eingesetzt werden können und wann eine solche Lösung sinnvoller sein kann als eine unmittelbare Verwertung.
05.06.2026 – Monika Leykam – IZ Ausgabe 23/2026

Alexander Reus
Partner | Geschäftsführer | Rechtsanwalt
Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht, Betriebswirt (VWA)
Tel.: +49 (0)89 287 881-0