Vincenz von Braun
Partner | Geschäftsführer | Rechtsanwalt
Standort:
München
Tel.:
+49 (0)89 28 78 81-0
Fax:
+49 (0)89 28 78 81-29
Mail:
vincenz.braun@anchor.eu
Tätigkeitsbereich
Studium / Werdegang
- Studium der Rechtswissenschaften in Bonn und Berlin
- Unternehmensberater bei Bain & Co. in München
- Rechtsanwalt bei Wellensiek Rechtsanwälte in Heidelberg und München
Mitgliedschaften
- Gesellschaft für Restrukturierung TMA Deutschland e.V.
- Arbeitsgemeinschaft Insolvenzrecht und Sanierung (DAV)
- Deutscher Anwaltverein e.V. (DAV)
- Münchener Anwaltverein e.V. (MAV)
- Vorstand des Münchener Herrenclub e.V.
- Vorstand des Vereins zur Kunst- und Kulturförderung in den Neuen Ländern e.V. (VKF)
Milestones
- Firma
- Tätigkeitsbereich
- Team
- Jahr
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Europoles-Gruppe
2020(Vorläufige) Eigenverwaltung einer Infrastruktur-, Beleuchtungs- und Energieleitungsgruppe mit elf Gesellschaften und zwei ausländischen Beteiligungen mit rund 1.400 Mitarbeiterin. Eintritt in die Geschäftsführung der Muttergesellschaft sowie einer Tochtergesellschaft. Schwerpunkte: Stabilisierung und Fortführung des Geschäftsbetriebes an allen Standorten im Antragsverfahren und im eröffneten Verfahren, übertragende Sanierung der Geschäftsbereiche an verschiedene Erwerber in einem mehrstufigen M&A-Prozess unter Erhalt des Großteils der Arbeitsplätze.
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Bader-Gruppe
2020Vorläufige Sachwaltung und Insolvenzverwaltung einer Unternehmensgruppe mit sechs insolventen Gesellschaften an vier deutschen und einem ungarischen Standort. Die Bader-Gruppe ist einer der führenden Spezialisten für den Bau von Maschinenverkleidungen, Kompaktkabinen, Sondertanks, Schaltschränke und Klemmkästen. Das Insolvenzverfahren umfasste die international zu koordinierende Fortführung der Geschäftsbetriebe der Unternehmensgruppe unter den erschwerten Bedingungen der COVID-19-Pandemie sowie die deutsche Sachwaltung einer ungarischen Tochtergesellschaft nach internationalem Konzerninsolvenzrecht. Übertragende Sanierung unter Erhalt des größten Teils der Arbeitsplätze fünf Monate nach Eröffnung der Verfahren.
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Alno Gruppe
2017(Vorläufige) Sachwaltung und Insolvenzverwaltung der Gesellschaften eines börsennotierten Konzerns aus dem Bereich Küchenbau mit drei Produktionsstandorten. Fortführung der Unternehmen und Durchführung von M&A-Prozessen. Die pino Küchen GmbH wurde im Wege einer übertragenden Sanierung unmittelbar nach Insolvenzeröffnung veräußert und die dortigen 212 Arbeitsplätze erhalten. Die wesentlichen Vermögensgegenstände der ALNO AG wurden an die neue ALNO verkauft, die das Unternehmen mit rund 400 Arbeitnehmern fortführt.
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Lutz – Gruppe
2017(Vorläufige) Insolvenzverwaltung einer Unternehmensgruppe mit 8 Gesellschaften und 13 Standorten im Bereich der Herstellung von Fleisch- uhnd Wurstwaren mit ca. 800 Mitarbeitern. Stabilisierung und vollumfängliche Fortführung des Geschäftsbetriebs, Durchführung eines M&A-Prozesses, Verhandlungen mit Übernahmeinteressenten, Lieferanten und Kunden. Fortfühgrung der Unternehmensgruppe für insgesamt sechs Monate. Im Ergebnis konnten sämtliche Produktionsbetriebe sowie – mit einer Ausnahme – alle Filialen weitergeführt und damit rund 90 Prozent der bestehenden Arbeitsverhältnisse gerettet werden.
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Barthelmess Gruppe
2017Eigenverwaltung einer Unternehmensgruppe für visuelles Marketing für den Einzelhandel mit insgesamt rd. 170 Mitarbeitern. Vorbereitung des Insolvenzverfahrens und Eintritt in die Geschäftsführung der Muttergesellschaft und zwei Töchtergesellschaften. Schwerpunkte: Fortführung im Antragsverfahren und im eröffneten Verfahren; Durchführung eines M&A-Prozesses, übertragende Sanierung aus der Insolvenz inklusive Personalabbau mittels Transfergesellschaft.
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Kulturküche gGmbH
2017(Vorläufige) Insolvenzverwaltung eines Cateringbetriebes für Schulen, Horte und Kindergärten im Raum Augsburg mit rd. 70 Mitarbeitern bei Insolvenzantragstellung. Schwerpunkte: Neustrukturierung des Geschäftsbetriebs in der Insolvenz; Fortführung über 9 Monate; übertragende Sanierung aus der Insolvenz.
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Paymill GmbH
2016Eigenverwaltung eines Start-Up-Unternehmens aus dem Bereich Finanztechnologie (sog. Fintech) mit über 60 Mitarbeitern. Fortführung im Antragsverfahren. Durchführung eines strukturierten Investorenprozesses. Sanierung des Geschäftsbetriebs durch Veräußerung sämtlicher Vermögensgegenstände an Schweizer Investor unmittelbar nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung. Übertragende Sanierung führte lediglich zu 18 betriebsbedingte Kündigungen.
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Beratung eines Bankenkonsortiums
2016Beratung des Bankenpools eines großen Industrieunternehmens. Prüfung insolvenz- und gesellschaftsrechtlicher Fragen für den Fall einer Insolvenz einzelner Konzernunternehmen sowie Szenarienanalyse.
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Imtech Brandschutz GmbH
2015Eigenverwaltung eines Unternehmens aus dem Anlagenbau mit zuletzt 55 Mio. € Umsatz und 476 Mitarbeitern an neun Standorten sowie einer slowakischen Tochtergesellschaft. Fortführung des Unternehmens mit über 100 Bauvorhaben im Antragsverfahren, Abstimmung der Insolvenzsituation mit den Bauherren und Durchführung eines strukturierten Verkaufsprozesses, um das Unternehmen aus dem ebenfalls in Insolvenz befindlichen Konzernverbund herauszulösen. Innerhalb von 7 Wochen konnte eine übertragende Sanierung unter Erhalt von 418 Arbeitsplätzen und nahezu allen Standorten erreicht werden.
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Gutmann Maschinenbau GmbH
2015Insolvenzverwaltung eines Maschinenbauunternehmens mit 66 Arbeitnehmern. Schwerpunkte: Fortführung, Durchführung eines M&A Prozesses, Verhandlungen mit den finanzierenden Banken, Lieferanten und Kunden, Vorbereitung und Umsetzung von Personalmaßnahmen. Im Ergebnis konnte vier Monate nach Insolvenzantragstellung eine übertragende Sanierung und der Erhalt von nahezu allen Arbeitsplätzen nach zweieinhalb monatiger Fortführung im eröffneten Insolvenzverfahren erreicht werden.
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Ludwig Leuchten GmbH & Co. KG
2014Aktive Sachwaltung im Insolvenzverfahren eines produzierenden Unternehmens mit folgenden Schwerpunkten: Kontrolle Eigenverwaltung, Koordination des Gläubigerausschusses, Erarbeitung des Insolvenzplan und der erforderlichen Vergleichsrechnung, Verhandlungen mit den finanzierenden Bank und Lieferanten, Umsetzung von Personalmaßnahmen, Moderation der Verhandlungen zwischen den Gesellschaftern zur Schaffung einer neuen Gesellschafterstruktur und zur Finanziernug des Sanierungsbeitrags. Im Ergebnis wurde der ausgearbeitete Insolvenzplan mit 100%-ige Zustimmung durch die Gläubiger und Gesellschafter angenommen, es konnten 200 Arbeitsplätze erhalten werden, die Quote für einfache Insolvenzgläubiger beträgt 22,5%. Das Insolvenzverfahren konnte innerhalb eines halben Jahres nach Insolvenzantragstellung beendet werden.
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Horex GmbH
2014Insolvenzverwaltung eines Motorrad-Herstellers, Stabilisierung und Fortführung des Geschäftsbetriebs. Weitere Schwerpunkte der Tätigkeite lagen in der Durchführung eines M&A-Prozesses, den Verhandlungen mit der finanzierenden Bank und den Lieferanten, der Umsetzung von Personalmaßnahmen, der einvernehmlichen Regelung weiterer kritischer und streitiger Sachverhalte.
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EOL Unternehmensgruppe
2013Durchführung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung. Mit Antragstellung trat ein Rechtsanwalt der Kanzlei anchor als Organ in die Geschäftsführung ein und betreute die insolvenzrechtlichen Fragestellungen, die Kommunikation und die Abstimmung mit dem Insolvenzgericht und der Sachwaltung. Durchführung der Insolvengeldvorfinanzierung, Stabilisierung und Fortführung des Geschäftsbetriebs, Durchführung eines M&A-Prozesses, Verhandlungen mit nachrangigen Gläubigern, um deren Zustimmung zu einem Verkauf des Unternehmens zu erreichen. Im Ergebnis konnte eine übertragende Sanierung an eine Gruppe von Finanzinvestoren und der Erhalt von 120 Arbeitsplätzen erreicht werden. Die Quote für die einfachen Insolvenzgläubiger liegt bei rund 30 %.
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Tristahl GmbH
2012Insolvenzverwaltung eines produzierenden Unternehmens mit den Schwerpunkten: Stabilisierung und Fortführung des Geschäftsbetriebs, Durchführung eines M&A-Prozesses, Verhandlungen mit den finanzierenden Banken und den Lieferanten und Umsetzung von Personalmaßnahmen. Im Ergebnis konnte eine übertragende Sanierung durch den Verkauf des Unternehmens an einen strategischen Investor und der Erhalt von 40 Arbeitsplätzen erreicht werden, die voraussichtliche Quote für die einfachen Insolvenzgläubiger liegt bei rund 15 %.
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Drossbach GmbH
2012Insolvenzverwaltung eines produzierenden Unternehmens. Die Stabilisierung und Fortführung des Geschäftsbetriebs erfolgte unter erschwerten Bedingungen, da nur mehr ein Insolvenzgeldzeitraum von 7 Tagen zur Verfügung stand und keine Aussicht auf nennenswerten Umsatz bestand. Weitere Schwerpunkte: Durchführung eines M&A-Prozesses ohne Unterstützung eines externen Beraters, Verhandlungen mit den finanzierenden Banken und den Lieferanten, Umsetzung von Personalmaßnahmen. Im Ergebnis konnte die übertragende Sanierung an einen chinesischen Investor erreicht werden.
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Beratung eines Konsortiums von Finanzinvestoren im Vorfeld und während der Insolvenz der Arcandor AG
2012Beratung der Vermieter über die tatsächlichen Auswirkungen und Folgen der drohenden und später eingetretenen Insolvenz der Arcandor AG. Entwicklung von Handlungsweisen. Vertretung in einer Gläubigerversammlung und bei Verhandlungen mit dem (vorläufigen) Insolvenzverwalter.
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SSV Ulm 1846 Fußball e.V.
2010Insolvenzverwaltung eines Fußballvereins mit den Schwerpunkten: Stabilsisierung und Fortführung des Spielbetriebs, Erarbeitung eines Insolvenzplans, Umsetzung von Personalmaßnahmen, einvernehmliche Regelung weiterer kritischer und streitiger Sachverhalte. Im Ergebnis konnte ein Insolvenzplan umgesetzt werden und 50 Arbeitsplätze erhalten werden.
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MAKA – Max Mayer Maschinenbau GmbH
2010Insolvenzvewaltung eines Maschinenbau-Betriebs mit den Schwerpunbkten: Stabilsierung und Fortführung des Geschäftsbetriebs, Durchführung eines M&A-Prozesses, Verhandlungen mit den finanzierenden Banken und den Lieferanten, Umsetzung von Personalmaßnahmen, einvernehmliche Regelung weiterer streitiger Sachverhalte. Im Ergebnis konnte eine übertragende Sanierung durch Verkauf an einen deutschen Finanzinvestor und der Erhalt von 130 Arbeitsplätzen erreicht werden.
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Papierfabrik Scheufelen GmbH & Co. KG
2009Tätigkeit für Insolvenzverwalter Dr. Jobst Wellensiek: Stabilisierung und Fortführung des Geschäftsbetriebs, Durchführung eines M&A-Prozesses, Verhandlungen mit den finanzierenden Banken und den Lieferanten, Umsetzung von Personalmaßnahmen, einvernehmliche Regelung weiterer streitiger Sachverhalte. Im Ergebnis konnte die übertragende Sanierung durch Verkauf an einen irischen Finanzinvestor und der Erhalt von 450 Arbeitsplätzen erreicht werden.
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Pianofortefabrik Schimmel GmbH
2009Erstellung und Koordination Insolvenplan für den Insolvenzverwalter, sowie Durchführung eines M&A-Prozesses, Koordination des Gläubigerausschusses, Verhandlung mit den finanzierenden Banken und den Lieferanten, Umsetzung von Personalmaßnahmen, einvernehmliche Regelung streitiger Sachverhalte. Im Ergebnis konnte ein Insolvenzplan zur Sanierung des Unternehmens durch die Familie Schimmel und der Erhalt von 120 Arbeitsplätzen erreicht werden.
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Vatter GmbH
2008Zunächst Eigen-, dann Insolvenzverwaltung des größten deutschen Feinstrumpf-Herstellers mit zwei deutschen Produktionsstandorten und Tochtergesellschaften und Produktionsstandorten in Österreich, Tschechien, Slowakei, Tunesien und Sri Lanka. Das Unternehmen wurde über mehrere Monate fortgeführt. Konzeption, Erstellung, Verhandlung und Umsetzung des Insolvenzplans aus der Rolle des eigenverwaltenden Geschäftsführers und später des Insolvenzverwalters. Das Volumen des INsolvenzplans beträgt rund 11 Mio. € und erfasst 250 direkte Mitarbeiter und ca. 600 in einer aktiven slowakischen Tochtergesellschaft. Wechsel von Fortführungsplan hin zu Asset-deal und Abwicklungsplan, da der Erwerber entgegen ersten Bekundungen keinen Insolvenzplan wollte. Der Plan regelt die Verteilung und strittige Rechtsverhältnisse (Befriedungscharakter). Die Quote für die besicherte Bank beträgt 100 %, für die einfachen Insolvenzgläubiger über 25 %. Knapp 200 Arbeitsplätze und die slowakische Tochtergesellschaft konnten erhalten werden. Die Haftung der Geschäftsführer und Gesellschafterwurde mit Zustimmung aller Beteilligten fair geregelt.
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SÜBA Bau AG
2008Insolvenzverwaltung eines Bauträgers mit zahlreichen Immobilien und Beteiligungen im In- und Ausland im Auftrag für den bestellten Insolvenzverwalter. Die Schwerpunkte waren: Verwaltung und Verwertung von Grundbesitz und Beteiligungen, langjährige Teilnahme an Geselschafterversammlungen von Tochtergesellschaften v.a. in den USA und Österreich, Verkauf der US-Beteiligung und Durchführung eines M&A-Prozesses in Österreich.
Publikationen
- V. v. Braun
- Typ
- Jahr
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Successful transfer of German internet based payment system
Fachartikeleurofenix, Summer 2017, S. 34-352017 -
Die strategische Insolvenz für den Neustart
FachartikelGründerszene, 12/20162016 -
Tue Gutes und schweige
Manager Magazin (Mai-Ausgabe 2009; Seiten 164 - 170)2009 -
„Unternehmenserwerb aus der Insolvenz – rechtlicher Rahmen und praktische Hinweise“
VortragRound-Table'-Vortrag bei Interim International GmbH, München, gehalten am 8. Juli 2004 von: Rechtsanwalt Vincenz von Braun2004



