
Max Moritz GmbH & Co. KG
Autohausgruppe mit zwei Gesellschaften, Fortführung von elf Standorten, Übertragende Sanierung an mehrere Erwerber
Milestones – Verfahren im Insolvenzrecht ✓ die Kanzlei für Insolvenz & Sanierung → hier finden Sie eine Zusammenstellung der wichtigsten Verfahren

Autohausgruppe mit zwei Gesellschaften, Fortführung von elf Standorten, Übertragende Sanierung an mehrere Erwerber

(Vorläufige) Insolvenzverwaltung einer staatlich anerkannten Privatschule (Gymnasium und Realschule) im Zentrum von Mannheim. Die Schule beschäftigte 68 Lehrerinnen und Lehrer sowie acht weitere Mitarbeiter, die etwa 700 Schülerinnen und Schüler betreuten. Das (vorläufige) Insolvenzverfahren umfasste die Fortführung des Schulbetriebs für rund neun Monate. Mit dem Verkauf der Schule im Wege einer übertragenden Sanierung gelang der Erhalt der seit 1872 bestehenden Lehranstalt.

Insolvenzverwaltung eines Unternehmens mit 183 Arbeitnehmern in den Geschäftsbereichen Rohrleitungsbau, Rohrfertigung und (Spezial-)Behälterbau; Schwerpunkte: Fortführung und Durchführung eines Verkaufsprozesses. Im Ergebnis konnte die übertragende Sanierung drei Monate nach Insolvenzantragstellung durch einen Verkauf des Unternehmens und den Erhalt von 54 Arbeitsplätzen erreicht werden.

Automotive-Dienstleister mit zwei Gsellschaften rund 260 Mitarbeiter an drei Standorten. Übertragende Sanierung und Teilinsolvenzplan

Erstellung des Insolvenzplans einer Kurgesellschaft für den Insolvenzverwalter. Der Insolvenzplan sah den Einstieg einer Investorengruppe durch Kapitalschnitt, die gleichzeitige Veräußerung einzelner Immobilien an Dritte, sowie die treuhänderische Verfolgung weiterer Ansprüche zu Gunsten der Gläubigergemeinschaft vor. Nach Bestätigung des Plans erfolgte die erfolgreiche Abwehr von sofortigen Beschwerden. Im Ergebnis konnte die 150 Jahre alte Kurgesellschaft auf diesem Weg erhalten und eine erhebliche Quote an die Gläubiger ausgeschüttet werden.

(Vorläufige) Sachwaltung und Insolvenzverwaltung der Gesellschaften eines börsennotierten Konzerns aus dem Bereich Küchenbau mit drei Produktionsstandorten. Fortführung der Unternehmen und Durchführung von M&A-Prozessen. Die pino Küchen GmbH wurde im Wege einer übertragenden Sanierung unmittelbar nach Insolvenzeröffnung veräußert und die dortigen 212 Arbeitsplätze erhalten. Die wesentlichen Vermögensgegenstände der ALNO AG wurden an die neue ALNO verkauft, die das Unternehmen mit rund 400 Arbeitnehmern fortführt.

(Vorläufige) Insolvenzverwaltung einer Unternehmensgruppe mit 8 Gesellschaften und 13 Standorten im Bereich der Herstellung von Fleisch- uhnd Wurstwaren mit ca. 800 Mitarbeitern. Stabilisierung und vollumfängliche Fortführung des Geschäftsbetriebs, Durchführung eines M&A-Prozesses, Verhandlungen mit Übernahmeinteressenten, Lieferanten und Kunden. Fortfühgrung der Unternehmensgruppe für insgesamt sechs Monate. Im Ergebnis konnten sämtliche Produktionsbetriebe sowie – mit einer Ausnahme – alle Filialen weitergeführt und damit rund 90 Prozent der bestehenden Arbeitsverhältnisse gerettet werden.

Vorbereitung und Durchführung des Eigenverwaltungsverfahrens über ein Handelsunternehmen mit rund 30 Mitarbeitern. Fortführung des Unternehmens und Erstellung eines Insolvenzplans, der den Einstieg eines Investors und die Entschuldung mit Aufhebung des Verfahrens ein Jahr nach Eröffnung ermöglichte.

(Vorläufige) Insolvenzverwaltung eines Zulieferbetriebs für die Automobilindustrie und Automotive-Dienstleisters im Bereich Getriebeentwicklung und Hydraulik mit ca. 80 Mitarbeitern. Schwerpunkte: Stabilisierung und vollumfängliche Fortführung des Geschäftsbetriebes, Durchführung eines M&A-Prozesses, Verhandlungen mit Übernahmeinteressenten, Lieferanten und Kunden. Im Ergebnis konnte innerhalb von 3 Monaten ab Insolvenzantragstellung und nach dreimonatiger Betriebsfortführung eine übertragende Sanierung und der Erhalt sämtlicher Arbeitsplätze erreicht werden.

Eigenverwaltung einer Unternehmensgruppe für visuelles Marketing für den Einzelhandel mit insgesamt rd. 170 Mitarbeitern. Vorbereitung des Insolvenzverfahrens und Eintritt in die Geschäftsführung der Muttergesellschaft und zwei Töchtergesellschaften. Schwerpunkte: Fortführung im Antragsverfahren und im eröffneten Verfahren; Durchführung eines M&A-Prozesses, übertragende Sanierung aus der Insolvenz inklusive Personalabbau mittels Transfergesellschaft.

(Vorläufige) Insolvenzverwaltung eines Fertigungsbetriebes für Präzisionsbauteile in den Absatzbereichen Motorsport & Automotive, Luft- und Raumfahrt, Maschinenbau sowie Forschung und Entwicklung mit ca. 70 Mitarbeitern. Schwerpunkte: Stabilisierung und eingeschränkte Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes unter erschwerten Bedingungen: Keine erneute Bewilligung von Insolvenzgeld aufgrund vorangegangenem Insolvenzplanverfahren, Umsetzung von Personalmaßnahmen zur begrenzten Fortführung mit einer „Rumpfmannschaft“, Durchführung eines gestrafften M&A-Prozesses bei komplexer Drittrechtslage, Verhandlungen mit Übernahmeinteressenten, Übertragung auf Unternehmenskäuferin kurzfristig nach Insolvenzeröffnung am 08.06.2017 (ca. 6 Wochen nach Insolvenzantragstellung), Erhalt eines Großteils der Arbeitsplätze (Produktionsbereich).

(Vorläufige) Insolvenzverwaltung eines Cateringbetriebes für Schulen, Horte und Kindergärten im Raum Augsburg mit rd. 70 Mitarbeitern bei Insolvenzantragstellung. Schwerpunkte: Neustrukturierung des Geschäftsbetriebs in der Insolvenz; Fortführung über 9 Monate; übertragende Sanierung aus der Insolvenz.

Vorbereitung und Durchführung eines Eigenverwaltungsverfahrens über ein produzierendes Unternehmen mit rund 30 Mitarbeitern. Fortführung des Unternehmens und Erstellung eines Insolvenzplans, der die Entschuldung mit Aufhebung des Verfahrens nach 14 Monaten ermöglichte.

Insolvenzverwaltung eines ambulanten Pflegedienstes (auch für intensivpflegebedürftige Patienten) mit 55 Mitarbeitern. Schwerpunkte: Stabilisierung und Fortführung des Geschäftsbetriebes, Durchführung eines M&A-Prozesses, Verhandlung mit Übernahmeinteressenten und Kostenträgern, Übertragung auf Unternehmenskäufer zum Stichtag der Insolvenzeröffnung, Erhalt sämtlicher Arbeitsplätze und nahtlose weitere Versorgung der Patienten.

Eigenverwaltung eines Start-Up-Unternehmens aus dem Bereich Finanztechnologie (sog. Fintech) mit über 60 Mitarbeitern. Fortführung im Antragsverfahren. Durchführung eines strukturierten Investorenprozesses. Sanierung des Geschäftsbetriebs durch Veräußerung sämtlicher Vermögensgegenstände an Schweizer Investor unmittelbar nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung. Übertragende Sanierung führte lediglich zu 18 betriebsbedingte Kündigungen.

Sachwaltung einer Vertriebsgesellschaft des German Pellet Konzerns mit rd. 70 Mitarbeitern. Überwachung der Fortführung und Stabilisierung des Geschäftsbetriebs sowie des strukturierten Investorenprozesses. Im Ergebnis gelang die Übertragung auf einen strategischen Investor unter Erhalt nahezu sämtlicher Arbeitsplätze.

Eigenverwaltung im Schutzschirmverfahren eines Leiterplattenherstellers mit über 200 Mitarbeitern. Fortführung im Antragsverfahren und im eröffneten Verfahren. M&A-Prozess mittels dual-track-Verfahren (vollständige Vorbereitung von Asset-Deal und Insolvenzplan) sowie Umsetzung von Personalmaßnahmen. Im Ergebnis erfolgte die Veräußerung an einen US-amerikanischen Investor unter Erhalt von rd. 90 % der Arbeitsplätze.

Insolvenzverwaltung der Betreibergesellschaft der Gaststätte „König von Flandern“ mit den Schwerpunkten Stabilisierung und Fortführung des Geschäftsbetriebs sowie strukturierter Investorenprozess. Der Geschäftsbetrieb mit 31 Mitarbeitern wurde vollumfänglich fortgeführt und mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens bei Erhalt aller Arbeitsplätze auf einen Erwerber übertragen.

Vorbereitung des Insolvenzverfahrens und Übernahme der Geschäftsführung in Eigenverwaltung des Stammunternehmens in Hildesheim und einer Tochtergesellschaft in München. Fortführung der Unternehmensgruppe im Antragsverfahren, Begleitung eines internationalen M&A-Prozesses. Im Ergebnis konnten das Tochterunternehmen sowie das OE-Geschäft des Stammunternehmens mittels Asset-Deal auf strategische Erwerber übertragen werden.

Eigenverwaltung eines Unternehmens aus dem Anlagenbau mit zuletzt 55 Mio. € Umsatz und 476 Mitarbeitern an neun Standorten sowie einer slowakischen Tochtergesellschaft. Fortführung des Unternehmens mit über 100 Bauvorhaben im Antragsverfahren, Abstimmung der Insolvenzsituation mit den Bauherren und Durchführung eines strukturierten Verkaufsprozesses, um das Unternehmen aus dem ebenfalls in Insolvenz befindlichen Konzernverbund herauszulösen. Innerhalb von 7 Wochen konnte eine übertragende Sanierung unter Erhalt von 418 Arbeitsplätzen und nahezu allen Standorten erreicht werden.

Insolvenzverwaltung eines Maschinenbauunternehmens mit 66 Arbeitnehmern. Schwerpunkte: Fortführung, Durchführung eines M&A Prozesses, Verhandlungen mit den finanzierenden Banken, Lieferanten und Kunden, Vorbereitung und Umsetzung von Personalmaßnahmen. Im Ergebnis konnte vier Monate nach Insolvenzantragstellung eine übertragende Sanierung und der Erhalt von nahezu allen Arbeitsplätzen nach zweieinhalb monatiger Fortführung im eröffneten Insolvenzverfahren erreicht werden.

Insolvenzverwaltung einer Autohaus-Gruppe an 2 Standorten (Löbau und Bautzen) mit den Schwerpunkten: Stabilisierung und Fortführung der Geschäftsbetriebe, Handel mit Neu- und Gebrauchtfahrzeugen (VW Gruppe, Audi-Vertragshändler) sowie Werkstattbetriebe mit insgesamt 110 Arbeitnehmern. M&A Prozess während des vorläufigen Verfahrens und Fortführung im eröffneten Verfahren bis zum Verkauf des Unternehmens. Im Wege der übertragenden Sanierung durch Verkauf an zwei Erwerber konnte ein Großteil der Arbeitsplätze erhalten werden.

Sachwaltung in der Insolvenz eines mittelständischen Unternehmens mit 150 Arbeitnehmern, einem führenden Unternehmen bei der Entwicklung von Mundstücken für Katalysatoren der Automobilindustrie, Petrochemie und anderen Industriezweigen. Schwerpunkte waren: Fortführung, Verhandlungen Personalabbau und Gründung einer Transfergesellschaft. Im Ergebnis konnte eine übertragende Sanierung durch den Verkauf des Unternehmens erreicht werden.

Aktive Sachwaltung im Insolvenzverfahren eines produzierenden Unternehmens mit folgenden Schwerpunkten: Kontrolle Eigenverwaltung, Koordination des Gläubigerausschusses, Erarbeitung des Insolvenzplan und der erforderlichen Vergleichsrechnung, Verhandlungen mit den finanzierenden Bank und Lieferanten, Umsetzung von Personalmaßnahmen, Moderation der Verhandlungen zwischen den Gesellschaftern zur Schaffung einer neuen Gesellschafterstruktur und zur Finanziernug des Sanierungsbeitrags. Im Ergebnis wurde der ausgearbeitete Insolvenzplan mit 100%-ige Zustimmung durch die Gläubiger und Gesellschafter angenommen, es konnten 200 Arbeitsplätze erhalten werden, die Quote für einfache Insolvenzgläubiger beträgt 22,5%. Das Insolvenzverfahren konnte innerhalb eines halben Jahres nach Insolvenzantragstellung beendet werden.

Insolvenzverwaltung eines Motorrad-Herstellers, Stabilisierung und Fortführung des Geschäftsbetriebs. Weitere Schwerpunkte der Tätigkeite lagen in der Durchführung eines M&A-Prozesses, den Verhandlungen mit der finanzierenden Bank und den Lieferanten, der Umsetzung von Personalmaßnahmen, der einvernehmlichen Regelung weiterer kritischer und streitiger Sachverhalte.

Insolvenzverwaltung einer Autohaus-Gruppe mit den Schwerpunkte: Stabilisierung und Fortführung der Geschäftsbetriebe, Handel mit Neu- und Gebrauchtfahrzeugen (VW Gruppe) sowie Werkstattbetriebe an fünf Standorten mit ingesamt 120 Arbeitnehmern. Strukturierter und zügiger M&A Prozess während des vorläufigen Verfahrens und übertragende Sanierung mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens an drei strategische Investoren unter Erhalt von ca. 85 % der Arbeitsplätze und Einbindung der Automobilhersteller.

Insolvenzverwaltung eines Veranstaltungsservices in Form eines Vollserviceanbieter von Licht- und Tontechnik für Großveranstaltungen, u.a. Automobilmessen in Frankfurt, Detroit und Shanghai sowie Eurovison Song Contest mit 50 Arbeitnehmern. Hierbei ergaben sich als Schwerpunkte: Stabilisierung und Fortführung des Geschäftsbetriebs im vorläufigen und eröffneten Insolvenzverfahren, Führung schwieriger und komplexer Verhandlung mit Leasinsggebern und sonstigen Sicherungsgläubigern, da über 80.000 Artikel des Equipments vorhanden waren, Durchführung von notwendigen Personalmaßnahmen bereits im vorläufigen Verfahren und Durchführung eines M&A-Prozesses. Im Ergebnis konnte eine übertragende Sanierung durch den Verkauf an einen amerikanischen Investor und der Erhalt von mehr als 80% der Arbeitsplätze erreicht werden.

Insolvenzverwaltung einer auf die Vermittlung freiberuflicher IT-Berater spezialisierten Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Heidelberg und Konzerngesellschaften u.a. in USA und Schweiz. Hierbei waren die Schwerpunkte: Fortführung und Stabiliserung des Geschäftsbetriebes mit rund 500 IT-Beratern auch im eröffneten Insolvenzverfahren, , cross border, asset tracing und Verkauf an einen Finanzinvestor nach einem strukturierten M&A-Prozess; ebenso forenische Unetrsuchung des Sachverhalts wegen des Verdachts umfassender Untereue- und Unterschlagungshandlungen mit Ermittlung, Sicherung und Verwertung von Vermögen im In- und Ausland; Darüber hinaus wurde ein Sekundärverfahrens in USA nach Chapter 15 BC durchgeführt.

Insolvenzverwaltung von sieben Gesellschaften einer international agierenden Unternehmensgruppe des Bau- und Landmaschinenbereichs mit 300 Arbeitnehmern, über 40 Mio. € Umsatz und jeweils über 30 nicht verbundenen Banken und Leasinggebern. Schwerpunkte waren: Stabilisierung, temporäre Fortführung und – nach eigenen M&A-Prozessen – übertragende Sanierung der überlebensfähigen Betriebe.

Durchführung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung. Mit Antragstellung trat ein Rechtsanwalt der Kanzlei anchor als Organ in die Geschäftsführung ein und betreute die insolvenzrechtlichen Fragestellungen, die Kommunikation und die Abstimmung mit dem Insolvenzgericht und der Sachwaltung. Durchführung der Insolvengeldvorfinanzierung, Stabilisierung und Fortführung des Geschäftsbetriebs, Durchführung eines M&A-Prozesses, Verhandlungen mit nachrangigen Gläubigern, um deren Zustimmung zu einem Verkauf des Unternehmens zu erreichen. Im Ergebnis konnte eine übertragende Sanierung an eine Gruppe von Finanzinvestoren und der Erhalt von 120 Arbeitsplätzen erreicht werden. Die Quote für die einfachen Insolvenzgläubiger liegt bei rund 30 %.